Autor von „Vergleichen. Wie wir denken, entscheiden und uns täuschen."
„Menschen streiten selten über Fakten. Sie streiten über Maßstäbe."
Wir halten unsere Urteile für objektiv. Tatsächlich hängen sie fast immer am Maßstab, mit dem wir vergleichen, und diesen Maßstab wählen wir selten selbst.
Nicht das Vergleichen ist das Thema, sondern der Maßstab. Vergleichen ist die Operation, durch die aus bloßen Unterschieden überhaupt erst Bedeutung wird, in der Wahrnehmung, in der Sprache, in der Statistik, sogar in den Maschinen, die wir bauen. Die Leitfrage lautet nicht „Stimmt der Vergleich?", sondern „Wer hat ihn mir hingelegt, und was verdient er daran?" Mehr dazu im Essay Der Maßstab entscheidet.
WERKZEUG → NATION → WELT
Wie der Maßstab im einzelnen Gehirn entsteht, von den biologischen Wurzeln des Vergleichens bis zu den Algorithmen, die unsere Vergleichsrahmen unsichtbar steuern.
abgeschlossenDerselbe Maßstab auf eine Gesellschaft, über fünf Dekaden, von der Wismarer Nulllinie 1976 aus. Kennzahl, Datenlage, das Gefühl und die Zahl, und ein Porträt.
ManuskriptDerselbe Maßstab zwischen Gesellschaften: acht Länder, elf Themen und die Vergleichsfallen, die internationale Vergleiche verzerren.
ManuskriptJeder Band ist eigenständig lesbar. Gemeinsam entfalten sie eine größere Erzählung. Drei Maßstäbe, eine Methode.
Acht Werkstattberichte, die einzelne Denkwerkzeuge aus dem Buchprojekt vertiefen, von Benchmarking über A/B-Tests bis zur Künstlichen Intelligenz. Die Serie erscheint alle zwei Wochen auf LinkedIn und wird hier archiviert.
Ein kurzes Serienformat: Jede Woche ein Beispiel dafür, wie ein anderer Maßstab dasselbe Urteil kippt. Die Serie erscheint auf LinkedIn und wird hier archiviert.
Wolfgang Haasch hat vier Berufsjahrzehnte als Ingenieur, Marketingmanager, Controller und Datenanalyst gearbeitet, Rollen, in denen er beruflich nichts anderes getan hat als zu vergleichen, zu entscheiden, zu irren und zu lernen. In der DDR geboren und nach der Wende beruflich neu kalibriert, bringt er eine Ost-West-Perspektive auf die Frage mit, wie Maßstäbe entstehen und wer sie setzt.
Begleitend erscheint seit Mai 2026 eine Artikelreihe auf LinkedIn.
Für Verlage, Agenturen und Anfragen. Eine Leseprobe (Vorwort und der erste Teil von Band 1) sende ich gerne zu.