Objekte
Was liegt hier nebeneinander, und was liegt nicht daneben?
Für Verlage und Literaturagenturen
Wer den Maßstab setzt, bestimmt das Urteil mit
Populärwissenschaftliches Sachbuch · Psychologie und Gesellschaft · Manuskript vollständig · rund 37.900 Wörter inklusive Quellenanhang, rund 144 Normseiten · 15 Kapitel in vier Teilen
Dieselbe Zahl, derselbe Preis, dieselbe Nachricht, und das Urteil kippt, sobald sich der Maßstab ändert. Meist merken wir es nicht: bei der Kirsche im Supermarkt, beim Gehalt auf dem Klassentreffen, beim Blick zurück auf früher. VERGLEICHEN zeigt, wer den Maßstab setzt und mit welchem Interesse, und gibt Leserinnen und Lesern vier Fragen an die Hand, mit denen sich jeder Vergleich prüfen lässt.
Objekte, Maßstab und Nulllinie bilden zusammen den Vergleichsrahmen.
Objekte
Was liegt hier nebeneinander, und was liegt nicht daneben?
Maßstab
Woran wird gemessen, und was fällt dabei aus dem Bild?
Nulllinie
Von wo aus wird gemessen?
Urteil
Was würde mich vom Gegenteil überzeugen?
Die Nulllinie (Kap. 5)
Dieselben 22 Grad sind im März Sommer und im September Herbst.
Verschoben hat sich nur der Punkt, von dem aus wir messen.
Der Nenner (Kap. 10)
Weniger Arbeitszeit je Erwerbstätigen und mehr Arbeitsvolumen insgesamt.
Beides stimmt.
Wer den Rahmen setzt (Kap. 11)
Nicht gelogen, aber selektiv.
Pharma und Energie wählen Objekt und Maßstab so, dass das Ergebnis passt.
Die Generationen-Eichung (Kap. 8)
Der Streit um Jugend und Boomer ist ein Streit um Eichdaten.
Jede Generation misst von einer anderen Nulllinie aus.
Kahneman, Dobelli, Gigerenzer und andere fragen, wo unser Denken irrt. Dieses Buch fragt zuerst, welcher Maßstab gesetzt wurde, von wem und von welcher Nulllinie aus, und erst dann, welcher Denkfehler vorliegt. Zielgruppe sind Leserinnen und Leser populärwissenschaftlicher Sachbücher zu Kognition, Entscheidung und Digitalisierung, die beruflich oft mit Kennzahlen, Vergleichsportalen oder Social Media zu tun haben.
Kein Selbsthilfebuch, keine einfachen Antworten.
Wolfgang Haasch wuchs in der DDR auf, ist Facharbeiter für Vermittlungstechnik und Ingenieur und war in vierzig Berufsjahren Marketingmanager für Großkunden in der Telekommunikation, Business Controller und Datenanalyst. In allen Rollen begegnete ihm dieselbe Frage: Wie entstehen Urteile, und worauf vergleichen wir sie? VERGLEICHEN ist als erster Band einer größeren Reihe geplant.
Seit Mai 2026 erscheint auf LinkedIn eine Artikelreihe in acht Teilen, seit Juni wöchentlich „Vergleich der Woche“ (bisher 19 Folgen). Das Manuskript ist vollständig, mehrfach überarbeitet und mit Quellenangaben für alle zitierten Studien und Zahlen versehen.
Gern sende ich das vollständige Manuskript auf Anfrage.
autor@haasch.de