Autor von „Vergleichen. Wer den Maßstab setzt, bestimmt das Urteil mit."
„Menschen streiten selten über Fakten. Sie streiten über Maßstäbe."
Wir halten unsere Urteile für objektiv. Tatsächlich hängen sie fast immer am Maßstab, mit dem wir vergleichen, und diesen Maßstab wählen wir selten selbst.
Nicht das Vergleichen ist das Thema, sondern der Maßstab. Vergleichen ist die Operation, durch die aus bloßen Unterschieden überhaupt erst Bedeutung wird, in der Wahrnehmung, in der Sprache, in der Statistik, sogar in den Maschinen, die wir bauen. Die Leitfrage lautet nicht „Stimmt der Vergleich?", sondern „Wer hat ihn mir hingelegt, und was verdient er daran?" Mehr dazu im Essay Der Maßstab entscheidet. Wie sehr der Maßstab das Urteil verschiebt, zeigt ein Rechenbeispiel zu den Sommern seit 1940: Waren die Sommer früher anders?
Dafür genügen vier Fragen: Was liegt hier nebeneinander (Objekte)? Woran wird gemessen (Maßstab)? Von wo aus wird gemessen (Nulllinie)? Und was würde mich vom Gegenteil überzeugen (Urteil)? Objekte, Maßstab und Nulllinie zusammen bilden den Vergleichsrahmen.
Hinter den Büchern steht eine ausgearbeitete Methode, offengelegt statt behauptet. Der methodische Anhang benennt ihre Grundannahmen, ihre Prüfbedingungen und die Aussagen, an denen sie widerlegbar wäre: Die Vergleichsmethode.
WERKZEUG → NATION → WELT
Wie der Maßstab das Urteil bestimmt, im Alltag, in Zahlen, in den Medien und in den Maschinen: mit vier Fragen, mit denen sich jeder Vergleich prüfen lässt.
Manuskript vollständigDerselbe Maßstab auf eine Gesellschaft, über fünf Dekaden, von der Wismarer Nulllinie 1976 aus. Kennzahl, Datenlage, das Gefühl und die Zahl, und ein Porträt.
ManuskriptDerselbe Maßstab zwischen Gesellschaften: acht Länder, elf Themen und die Vergleichsfallen, die internationale Vergleiche verzerren.
ManuskriptJeder Band ist eigenständig lesbar. Gemeinsam entfalten sie eine größere Erzählung. Drei Maßstäbe, eine Methode.
Acht Werkstattberichte, die einzelne Denkwerkzeuge aus dem Buchprojekt vertiefen, von Benchmarking über A/B-Tests bis zur Künstlichen Intelligenz. Die Serie ist auf LinkedIn erschienen und wird hier archiviert.
Ein kurzes Serienformat: Jede Woche ein Beispiel dafür, wie ein anderer Maßstab dasselbe Urteil kippt. Die Serie erscheint auf LinkedIn und wird hier archiviert.
Wolfgang Haasch hat vierzig Berufsjahre als Ingenieur, Marketingmanager, Controller und Datenanalyst gearbeitet, Rollen, in denen er beruflich nichts anderes getan hat als zu vergleichen, zu entscheiden, zu irren und zu lernen. In der DDR geboren und nach der Wende beruflich neu kalibriert, bringt er eine Ost-West-Perspektive auf die Frage mit, wie Maßstäbe entstehen und wer sie setzt.
Begleitend erscheint seit Mai 2026 eine Artikelreihe auf LinkedIn.
Für Verlage, Agenturen und Anfragen. Eine Leseprobe (Vorwort und der erste Teil von Band 1) sende ich gerne zu.
Unterlagen für Verlage und Agenturen: haasch.de/verlage